Ist ein Smartphone das bessere Motorrad Navigationsgerät?

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Die Zeiten ändern sich. Mittlerweile ist das eigene Smartphone DAS Werkzeug für alles Mögliche. Das geht natürlich auch an uns Motorradfahrern nicht spurlos vorbei.

Nun bin ich leider ein bekennender „Orientierungs-Depp“. Ja, das gibt’s tatsächlich auch bei Bikern, könnte aber natürlich ein Gen-Defekt sein. Deswegen konnte (bzw. musste) ich schon reichlich Erfahrung mit den unterschiedlichsten Navigations-Lösungen sammeln. Das hat mich motiviert, hier im Blog einen Artikel darüber zu schreiben, warum ich mittlerweile von der Navigation über reine Standalone-Geräte (wie sie primär von Garmin oder TomTom angeboten werden) auf Navigation via Smartphone-App umgestiegen bin. Und warum mein „Mittel der Wahl“ dabei die Kurviger-App geworden ist.

Dazu hier mal mein „Senf in drei Teilen“.

Moto Z mit der Kurviger App an der VStrom

Teil 1: Vorteile der Smartphone-Navigation

Schneller

Schon mal versucht auf einem Garmin oder TomTom einen größeren Kartenausschnitt möglichst flott hin und her zu schieben oder zu zoomen? Das artet in einem furchtbaren Geruckel aus und ist in Bezug auf die Performance alles andere als up-to-date. Da ist so ein Smartphone einfach eine ganz andere Hausnummer. Eigentlich nicht nachvollziehbar, warum selbst die aktuellen Standalone-Geräte immer noch nicht eine auch nur ansatzweise ähnliche Performance aufweisen. Vor allem, wenn man den Preis bedenkt.

Detailreicher

Die höhere Auflösung eines Smartphones bedeutet automatisch, dass ich auf der Karte mehr Details sehe und damit eine spürbar bessere Übersichtlichkeit gewinne. Solange man „auf Spur“ ist und der vorberechneten Route folgt, mag das noch nicht so sehr ins Gewicht fallen. Da kommt es ja mehr auf die Navigations-Anweisungen an. Aber sobald man sich mal abseits der Route befindet oder diese gar direkt auf dem Gerät anpassen möchte, trennt sich die Spreu vom Weizen: die Bedienung der Kurviger-App auf dem Smartphone ist hierbei um Längen besser und weniger umständlich als das, was einem die „Platzhirschen“ am Markt auf ihren Standalone-Geräten anbieten (mitunter möchte man fast sagen: zumuten).

Nachhaltiger

Die Vorteile bezüglich Anzeige und Geschwindigkeit gelten bei Weitem nicht nur für aktuelle Smartphones. Selbst ältere Geräte übertreffen die erhältlichen Standalone-Geräte deutlich. Hier kommt deswegen noch ein regelrechter „Umweltaspekt“ ins Spiel: wie oft wechseln wir mittlerweile unsere Handys? Und wie viele (eigentlich noch ganz gut verwendbare) Geräte liegen danach ungenutzt in der Schublade? Warum nicht so ein älteres Gerät konsequent zum Motorrad-Navi umfunktionieren (im 2. Teil „Technik“ komme ich darauf nochmal zurück).

Komfortabler

Auf dem Motorrad gilt die Regel: der Weg ist das Ziel. Der sollte demnach nicht der schnellste, sondern der schönste sein. Schönheit liegt aber bekanntlich im Auge des Betrachters und deswegen ist es wichtig, dass man die Routenführung möglichst einfach seinen eigenen Bedürfnissen anpassen kann. Zum einen durch den Einsatz eines Routingprofils (bei Kurviger z.B. „schnell und kurvig“, „kurvig“, „extra kurvig“ und weitere), zum anderen durch das Setzen und Anpassen von Wegpunkten (Kurviger bietet zudem noch umfangreiche zusätzliche Funktionen für Wegpunkte an). Die Erfahrung zeigt, dass eine Smartphone-App dabei spürbar komfortabler zu bedienen ist. Schon alleine, weil sich die Kartenansicht sehr viel schneller verschieben und zoomen lässt, man schlichtweg „mehr Karte“ sieht und die Auswahl der präferierten Route aufgrund des höheren Detailgrads leichter von der Hand geht.

Zielorientierter

Man merkt an einigen Stellen, dass die erhältlichen Motorrad-Navigationsgeräte quasi „Ableger“ der Auto-Navigation sind und der Schwerpunkt immer noch auf den reinen Navigations-Instruktionen liegt. Häufig wirken Funktionen für Motorradfahrer daher eher „angebaut“ als optimal integriert. Im Gegensatz dazu wirkt die Kurviger-App auf dem Smartphone eher wie ein „digitaler Mix“ aus der guten alten Kartenansicht (wie bei einer Papierkarte im Tankrucksack) und einer darin abgebildeten Routenführung. Kurviger kann hier (auch gegenüber anderen Navigations-Apps) punkten, weil die Zoom-Stufen für verschiedene Fahrzustände sehr individuell konfigurierbar ist (z.B. Navigationsmodus auf und außerhalb der Route, im Verfolgungsmodus, beim Heranfahren an Abzweigungen). Das macht Sinn, weil doch jeder andere Präferenzen hat. Der eine möchte einen möglichst großen Kartenausschnitt sehen, der andere möglichst genaue, herangezoomte Details der Streckenführung. Auch bei Papierkarten werden unterschiedliche Maßstäbe favorisiert. Nicht zuletzt lässt sich damit die Anzeige auch optimal auf das eigene Smartphone anpassen, da sich je nach unterstützter Auflösung, Bildschirmgröße und Montageort am Motorrad ganz andere Rahmenbedingungen ergeben können.

Flexibler

Man lebt nicht nur von der einen App alleine. Deswegen setze ich durchaus unterschiedliche Apps ein, um bestimmte Locations zu finden, um meine persönliche Routen-Bibliothek und Standort-Favoriten zu verwalten (und unterwegs jederzeit darauf zugreifen zu können), um möglichst komfortabel eine geeignete Tankstelle zu finden (die ich auch sehen kann und nicht immer diejenige ist, die in Luftlinie am nächsten von der aktuellen Position liegt). Wenn es dann darum geht, solche Informationen zwischen verschiedenen Apps zu teilen und jeweils zu integrieren, ist ein Smartphone deutlich vielseitiger als ein Standalone-Gerät. Mal eben über Google eine bestimmte Location suchen und direkt in die aktuelle Route einbauen? Schnell mit dem Handy eine gespeicherte Route aus der Cloud holen? Unterwegs eine unterbrochene Route schnell und einfach wieder aufnehmen? Dabei die ganze Tour (ggf. auch über mehrere Tage) automatisch als Track speichern, um sie später nochmals zu dokumentieren? Mit der Kurviger-App alles kein Problem.

Mit der Kurviger App auf einer kurvigen Nebenstrecke

Planbarer

Bei der Motorrad-Navigation kommt der Planung wesentlich mehr Bedeutung zu, als im Auto, wo man in der Regel einfach nur möglichst schnell von A nach B kommen möchte. Deswegen ist das Zusammenspiel eines Werkzeugs zum Planen von Routen (z.B. am PC) und dem späteren Einsatz auf dem Motorrad nicht zu unterschätzen. Während TomTom hier bislang nichts Nennenswertes anzubieten hat und man dort sowieso auf Lösungen anderer Anbieter angewiesen ist, geht Garmin’s „BaseCamp“ noch ganz in Ordnung (wird aber anscheinend nicht mehr weiterentwickelt). Zudem kommt es wegen seines stark Datenbank-lastigen Bedienkonzepts auch nicht bei allen Usern gut an. Man muss sich schon intensiver damit beschäftigen, wenn man es effektiv einsetzen möchte. Ganz anders bei der Kurviger-Webseite: hier fällt es einem leicht, schnell und intuitiv seine Route „abzustecken“ und diese dank der genial-einfachen „Teilen“-Funktion direkt in die Kurviger-App auf dem Smartphone zu übertragen (via QR-Code) oder seinen Motorrad-Kumpels zukommen zu lassen (via Versand einer simplen URL-Adresse). So eine Online-Lösung zur Planung hat (im Gegensatz zu BaseCamp) zudem den Vorteil, dass man quasi immer und überall von einem beliebigen Gerät darauf zugreifen kann. Allerdings geht sogar die Planung direkt in der Kurviger-App so einfach, dass man die Webseite für die „schnelle Planung unterwegs“ gar nicht unbedingt bemühen muss.

Teil 2: Technik

Ich habe es bereits erwähnt: es muss nicht immer neu sein. Ich selbst verwende z.B. ein älteres Moto G (3rd Gen). Das Moto G hat ein angenehmes (eher kleineres Format), braucht wenig Strom, ist robust und zudem noch wasserresistent. Die Kurviger-App läuft darauf absolut problemlos und angenehm performant. Meine Frau wird künftig übrigens mit einem ausrangierten Moto Z unterwegs sein. Quasi funktionales Recycling.

Die Wahl des richtigen Smartphones

Selbst wenn kein älteres Gerät zur Verfügung stehen, dem man ein „zweites Leben“ als Smart-Navi einhauchen möchte, es ist problemlos möglich das normale Smartphone für die Navigation zu verwenden. Wem sein normales Smartphone zu schade ist, für den gibt es bereits für relativ schmales Geld Outdoor-Smartphones, die speziell für den etwas härteren Einsatz konzipiert und deswegen z.B. wasser-/staubdicht (z.T. sogar zertifiziert) und unempfindlicher gegenüber Stößen und Vibrationen sind. Der Kaufpreis liegt dabei häufig immer noch weit unter dem eines Standalone-Navigationsgeräts. Und dabei kann so ein Smartphone ja noch deutlich mehr, als nur Navigieren.

Wenn ich ein separates Smartphone als Navigationsgerät nutzen möchte, aber dem Smartphone keine eigene SIM-Karte spendieren möchte? Hier gibt es zwei Möglichkeiten: eine kostenlose werbefinanzierte SIM-Karte von z.B. Netzclub oder die Möglichkeit sich über das „Haupt-Handy“ ins Internet zu verbinden. Wenn man noch sein „Haupt-Handy“ dabei hat, dann bietet Bluetooth-Tethering die einfachste Möglichkeit um sich mit dem Internet zu verbinden. Der notwendige Stromverbrauch fällt dabei kaum ins Gewicht. Außerdem nutzen auch einige Standalone-Navigationsgeräte so eine Bluetooth-Verbindung, wenn darin keine eigene SIM-Karte integriert ist.

Die Halterung am Motorrad

So ein Smartphone will natürlich ordentlich am Motorrad befestigt werden. Ich bevorzuge dabei möglichst unkomplizierte Lösungen. Mein Favorit ist deswegen eine simpel konstruierte Silikon-Halterung, die sehr einfach irgendwo am Lenker befestigt und dann das Smartphone darin eingespannt wird. Smartphone und Halterung gehen Ruck-Zuck dran und ab. Das weiche Material in einem Stück verhindert, dass irgendwelche Anbauteile schwächeln oder gar abbrechen. Zudem werden Vibrationen wirksam gedämpft. Das kommt sowohl der Optik zugute (das Display steht jederzeit still), als auch den Smartphone-Innereien (Elektronik ist manchmal allergisch gegen starke Vibrationen). Auch ist es bei dieser Halterung gut möglich, die Position durch Kippen des Smartphones leicht zu verändern, um so die Sichtbarkeit bei ungünstigem Sonnenstand zu verbessern. Eine gute Alternative zur Silikon-Halterung wäre z.B. der Ram Mount X-Grip oder die geschlossenen Variante von Interphone.

Apropos Sonne: ich empfehle in jedem Fall den Einsatz einer matten, reflektionsmindernden Schutzfolie auf dem Smartphone. Die gibt es schon für wenige Euro für so gut wie alle Geräte und verbessert deutlich die Lesbarkeit des Displays. Die Folien findet man meist unter dem Stichwort „Anti-Reflex„.

Konfiguration der Bedienoberfläche und Betriebssystem

Aber ist ein Handy nicht viel zu umständlich zu bedienen? Nicht unbedingt. Gerade ein Android-Smartphone lässt sich technisch sehr gut für den Einsatzzweck als reines Motorrad-Navi optimieren. Am besten passt man sogar die gesamte Oberfläche so an, dass die Bedienung so unkompliziert wie möglich ist. Ich selbst habe mir z.B. mithilfe des Nova Launchers eine recht minimalistische Oberfläche mit wenigen Symbolen in geeigneter Größe gestaltet. Diese konzentrieren sich voll und ganz auf diejenigen Funktionen und Apps, die ich auf einem Motorrad-(Smart)-Navi benötige, weil ich unterwegs umständliches Herumfummeln vermeiden möchte. Deswegen verzichte ich bei diesem Gerät auch auf eine Bildschirmsperre und schalte es einfach nur ein und aus („kritische“ Apps sind sowieso keine mehr installiert).

Falls ein Smartphone ausschließlich für den Einsatz als Motorrad-Navi zum Einsatz kommt, empfehle ich alle überflüssigen Dienste und Apps zu deinstallieren, sowie nicht benötigte Konten-Synchronisierungen abzuschalten. Zumindest unterwegs sollte WLAN abgeschaltet sein. Und sofern keine eigene SIM-Karte zum Einsatz kommt, sondern die Daten (z.B. wie bereits beschrieben über Bluetooth-Tethering) von einem anderen Handy bezogen werden, kann auch permanent der Flugmodus aktiv bleiben. Diese Maßnahmen helfen, den Stromverbrauch deutlich zu senken.

Die Stromversorgung

Natürlich muss die Stromversorgung berücksichtigt werden. Je größer/heller das Display und je leistungsfähiger das Smartphone ist, desto mehr Strom wird benötigt. Deswegen ist eine Ladeleistung zwischen von 2A zu empfehlen, damit unterwegs nicht mehr Strom verbraucht wird, als nachgeladen werden kann. Ein älteres/kleineres Smartphone kommt aber auch mit weniger Ladeleistung sehr gut zurecht und hat dabei noch den Vorteil, dass es sich weniger stark aufheizt als ein aktueller „High-End-Bolide“ (der mir persönlich für den Einsatz auf dem Motorrad sowieso zu schade wäre).

Alternativ kann auch über eine angesteckte Powerbank gespeist werden. Empfehlenswert ist hierbei ein Smartphone und Powerbank mit Quick-Charge (QC), damit lässt sich innerhalb von kürzester Zeit zweistellige Prozentzahlen aufladen. Mit QC kann es auch ausreichend sein das Smartphone bei der Pause am nächsten Bikertreff aufzuladen. Damit erspart man sich eventuell Umbauten am Motorrad.

Teil 3: Bedienung

Auch ich dachte mal: alles schön und gut, aber ein Gerät mit einem (kapazitiven) Touchscreen, das ich mit Handschuhen kaum bis gar nicht bedienen kann? Ist das nicht DER entscheidende Nachteil eines Smartphones als Navi?

Mittlerweile ist klar: nein, nicht unbedingt. Natürlich gibt es Situationen, in denen das hinderlich sein kann. Anderseits setzt z.B. TomTom mit seinen aktuellen Geräten auch bei der Motorrad-Navigation ausschließlich auf diese Technologie.

Aber: die Bedienung sollte sowieso nur im Stand erfolgen. Und um selbst das so selten wie möglich notwendig werden zu lassen, bietet die Kurviger-App zahlreiche Funktionen zur Unterstützung. Als Beispiele seien hier genannt: selbst definierbarer Zoom-Level wenn außerhalb der Route, konfigurierbarer Richtungsanzeiger um schnell wieder zurück auf die Route zu kommen, automatische (und vor allem intelligente) Neuberechnung der Route wenn Wegpunkte ausgelassen bzw. umfahren wurden (kann auch deaktiviert werden), anpassbarer „Follow-Mode“ mit dessen Hilfe man sehr schön auch mal „neben der Spur“ (resp.: Route) fahren kann, ohne diese dabei aus den Augen zu verlieren.

Rechts am Lenker befindet sich der Touchscreen-Stift um selbst mit Handschuhen genaue Eingaben zu ermöglichen

Außerdem gibt es auch noch ein paar Helferlein, die einen unterstützen können. Auf dem Bild oben ist z.B. zu sehen, dass ich mir rechts am Lenker eine einfache Gummischlaufe befestigt habe, in der ein Touchscreen-Stift steckt. Damit der auch an seinem Platz bleibt, wurde mit Hilfe von Tape und Schrumpfschlauch in der Mitte eine Art „Mulde“ erzeugt. Hält prima, lässt sich aber auch schnell rausziehen (natürlich nur im Stand!), um ohne die Handschuhe ausziehen zu müssen das Smart-Navi bedienen zu können.

Apropos Handschuhe: es gibt mittlerweile immer mehr Hersteller, die Handschuhe anbieten, mit denen sich auch Touchscreens bedienen lassen. Dabei kommen im Bereich von Zeigefinger und Daumen spezielle, leitfähige Materialien zum Einsatz. Ich selbst fahre seit kurzem z.B. das Modell „Montana“ von Difi, mit dem sich das Smartphone problemlos bedienen lässt. Als „Do-It-Yourself“-Lösung kann man sich stattdessen aber auch leitfähiges Garn besorgen und damit ein kleines Kreuz in die Handschuh-Finger nähen (dann vielleicht nicht unbedingt das teuerste Paar wasserdichte Handschuhe verwenden). Wichtig ist dabei nur, dass innen im Handschuh guter Kontakt vom Garn zu den Fingern hergestellt wird, weil das Garn letztendlich nur als „Vermittler“ zwischen dem eigenen Finger und dem Touchscreen fungiert.

Diese Handschuhe haben einen speziellen Zeigefinger und Daumen mit dem sich Smartphones bedienen lassen

In Bezug auf die Bedienung muss man aber auch klar feststellen: je mehr eine Navigations-Lösung auf meinen ganz persönlichen „Workflow“ beim Motorradfahren ausgerichtet ist, desto weniger muss unterwegs überhaupt noch bedient werden. Gerade deswegen bin ich so von der Kurviger-App überzeugt. Weil sich dort sehr viele (vermeintliche) Kleinigkeiten auf die persönlichen Bedürfnisse anpassen lassen, so dass am Ende „mein“ Werkzeug für unterwegs daraus wird. Das habe ich in dieser Form bislang noch bei keiner anderen Navi-App für Motorradfahrer gefunden (ganz zu schweigen von den mitunter wirklich gruseligen und trägen Bedienkonzepten der Standalone-Geräte).

In diesem Sinne: gebt dem „Smart-Navi“ einfach mal eine Chance. Vielleicht geht es euch dann am Ende so wie mir, und ihr wollt gar nicht mehr darauf verzichten.